Blog zum Thema Internet-Versteigerungen auf blog.auktion-und-recht.de

Auktion-und-Recht.deZur Startseiten und den Themen auf Auktion-und-Recht.deZur Startseite des Betreibers, RA Exner - Kiel 

  Suchfunktion


powered by crawl-it
 
 

ImpressumKontaktDatenschutzhinweisÜber unsBeratung 

R U B R I K E N

Startseite

Medienspiegel

Aktuelle Meldungen

September 2007

August 2007

Juli 2007

Juni 2007

Mai 2007

April 2007

März 2007

Februar 2007

Januar 2007

Medienarchiv 2006

Gesetze

Urteile

Informationen

Mustertexte

Checklisten

Linksammlung

Literatur

Juristische  Abkürzungen

Anwaltliche Beratung

 

Startseite für den Blog Auktion-und-Recht.de

Medienspiegel zum Thema ”Auktion-und-Recht”
- Februar 2007 -
Medien - Bild: RA Exner, Kiel 2006

Die Archiv - Meldungen zum Thema der Internet-Auktionen und dem einschlägigen Online-Recht für Februar 2007 finden Sie in Kürze unter  blog.auktion-und-recht.de dargestellt..

Fundstelle: www.Auktion-und-Recht.de
[ Urteilssammlung auf dieser Internet-Seite ]


Medien-Meldungen zu Online-Auktionen Februar 2007

Ebay-Sanktion: Kein Powerseller-Status mehr

Das Identifizierungsverfahren von eBay für Powerseller hat Wirkung. Nicht alle Powerseller unterziehen sich dem geforderten PostTdent-Verfahren. Insgesamt soll es laut M. Lesser von bettercom bei der Plattform für Internet-Versteigerungen schon 3.000 Powerseller weniger geben. Es seien keine oder eine verspätete Aufforderung erhalten, klagt er an. Ein Sprecher für eBay Deutschland, Alexander Witt hält dagegen, es sei in Newslettern auf das Verfahren hingewiesen und ggf. auch telefonisch nachgefasst worden. Jedenfalls ist den ersten Powersellern der Status bereits aberkannt worden. Nach einer Meldung von espace.ch vom 23.02.2007

Jagd auf Steuersünder bei eBay abgeblasen

Wer regelmäßig Waren bei Internet-Auktionen verkauft, muss beim Finanzamt nicht zwangsläufig ein Gewerbetreibender sein. (Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz).
Erlöse aus Verkäufen müssen zwar versteuert werden, wenn Waren regelmäßig gekauft werden, um sie dann bei Online-Auktionen wieder zu verkaufen. Wer dagegen privat Keller und Schränke leer räume, muss dagegen keine Rechenschaft ablegen. Das gelte selbst dann, wenn mehrere Hundert Gegenstände verkauft würden. Vorsicht sei trotzdem geboten: Mit speziellen Suchtools stöberten Steuerfahnder heute gezielt Steuersünder auf. Es sei daher zu empfehlen, private und gewerbliche Verkäufe zu trennen und über getrennte Mitgliedskonten abzuwickeln.
Nach einer Meldung der Kölnische(n) Rundschau vom 21.02.2007 (nach dpa/gms)

Einmal-Passwörter bei PayPal und eBay

eBay und PayPal führen Einmal-Passwörter ein, um eine sichere Authentifizierung zu erreichen. Ein Sicherheitsschlüssel soll das zur Anmeldung notwendige Passwort ergänzen. Die Maßnahme richtet sich gegen die zahlreichen Angriffe durch  Phisher. Diese versuchen immer wieder durch e-Mail in den Besitz von Mitglieder-Daten und der Zugangs-Codes zu kommen. Nach einer Meldung von www.heise.de vom 21.02.2007  und dem Hinweis von PayPal unter [ dieser URL ]

Medienexperte fordert angemessene Preise statt Strafen bei Raubkopien

Ein Experte für Musikvertrieb des Fraunhofer-Instituts Digitale Medientechnologie (IDMT), Patrick Aichroth, fordert bei Raubkopien von Unternehmen ein Umdenken: Statt bei illegalem Download auf Strafen zu setzen, müsse die Qualität der Bezahlangebote verbessert werden. In einem dpa-Gespräch sagte er am Dienstag, dass mit hochwertigen Angeboten, neuen Funktionen und angemessenen Preisen Kunden gewonnen werden könnten. "Raubkopie-Betrug im großen Stil wie bei den Angeklagten im Prozess in Mühlhausen muss natürlich auch weiterhin bestraft werden." Nach einer Meldung von heise.de vom 20.02.2007

[ Zur Startseite ] [ Zur Inhaltsübersicht ] [ Zum Seitenanfang ]
Autor und (c) 2007: Rechtsanwalt Siegfried Exner -
Kanzlei-Exner.de, Kiel

Bush will eBay-Händler in USA mit Steuer belegen

Die Auktionsplattform eBay befindet sich im Streit mit der Bush-Regierung. Die will 2008 Powerseller mit einer Milliarden-schweren Steuer belasten. Es wird geschätzt, dass durch Händler, die mehr als 5.000 Euro Umsatz mit über 100 Transaktionen machen, 2 Milliarden Dollar Steuern ausfallen. Viele Nutzer würde freiwillig ihre Beschäftigung bei den Finanzbehörden melden und Steuern zahlen, erklärte ein eBay-Sprecher gegenüber der 'Financial Times' (London, Dienstagsausgabe). eBay würde mit den Ermittlern der IRS (Internal Revenue Service) im Einzelfall zusammenarbeiten, jedoch nicht selbständig aktiv werden und massenhaft Händleraktivitäten an die Obrigkeit melden. Nach einer Meldung von de.internet.com vom 20.02.2007

Ebay-Händler von Abmahnwellen genervt

Serien von Abmahnwellen verunsichern derzeit Online-Händler. Gerade Ebay-Händler sehen sich durch widersprüchliche Gerichtsentscheiden zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) verwirrt. Die Rechtsunsicherheit wächst. Nun sollen schon deutsche Anwälte die Rechtsberatung ablehnen, weil ihnen das Haftungsrisiko zu groß werde. Auch die so genannte Musterwiderrufsbelehrung des Gesetzgebers im Anhang der Verordnung über Informations- und Nachweispflichten nach bürgerlichem Recht (BGB-InfoV) ist Gegenstand von Abmahnungen. Gerichte haben sie schon als rechtsfehlerhaft beurteilt. Die Folge: Abmahnungen und saftige Kostenrechnungen durch die abmahnenden Anwälte! Nach einer Meldung von businessnews.com vom 14.02.2007
[ Mehr zu den Themen
Betrug und Abmahnungen bei Internet-Versteigerungen ]

Besondere Artikel bei Internet- Versteigerungen

Bei eBay werden gerade einige „skurrile“ Artikel zur Versteigerung gebracht. Zum einen das auf Echtheit angeblich vom Weltverband FIFA zertifizierte Tornetz des Fußball-Weltmeisterschaftsfinales 2006 zwischen Italien und Frankreich aus dem Berliner Olympiastadion. 10 Prozent des Erlöses sollen dem deutschen Fußballnachwuchs und dem Freizeitfußball zugute kommen. Nach einer Meldung derStandard.at vom 12. Februar 2007
Bei eBay USA soll das angebliche Originalfenster, aus dem Lee Harvey Oswald am 22. November 1963 den damaligen Präsidenten der USA John F. Kennedy erschossen haben soll, versteigert werden. Teil der Auktion sei ein ledernes Notizbuch mit allen notwendigen Dokumenten, welche die Authentizität des angebotenen Fensters belegen. Nach einer Meldung von paranews.net vom 13. Februar 2007

Neues Telemediengesetz wird TDDSG und MDStV ablösen

Das neue Gesetz soll laut ZDF am 1. März in Kraft treten. Die Angaben für das Impressum – künftig nach TMG § 5 – bleiben die Gleichen wie heute in § 6 TDG bzw. § 10 MDStV geregelt. Bei kommerziellen E-Mails muss nach § 6 TMG der kommerzielle Charakter in der Kopf- und Betreffzeile enthalten. Außerdem muss man in der Kopf- und Betreffzeile zwingend den Absender angeben. Künftig ist nach § 13 TMG eine Belehrung für Dienste wie z. B. Foren, Blogs, Newsletter erforderlich, die über den Zweck und dieVerwendung personenbezogener Daten informiert. Gegen das Gesetz wird aus mehreren Gründen von Verbänden Verfassungsbeschwerde erwogen.
Meldung nach Abmahnwarner von http://www.abmahnwelle.de vom 13.02.2007 u. a. mit Hinweis auf heise.de und heute.de (ZDF)

 Zur Startseite ] [ Zur Inhaltsübersicht ] [ Zum Seitenanfang ]
Autor und (c) 2007: Rechtsanwalt Siegfried Exner -
Kanzlei-Exner.de, Kiel

Kammergericht Berlin, Beschluss vom 13.02.2007, Az. 5 W 34/07

Leitsatz des Bearbeiters: Powerseller bei eBay müssen zur Identitätsangabe bei Fernabsatz von Waren im Internet auch ihren Vornamen angeben.
[Zur Urteilssammlung]

 

Die Archiv - Meldungen zum Thema der Internet-Auktionen und dem einschlägigen Online-Recht für Februar 2007 finden Sie nun unter  blog.auktion-und-recht.de dargestellt. Dies sind unter anderem die Beiträge:

    Software-Tool auch für Windows Vista

    YouTube, MySpace und eBay auf dem Handy

    eBay: Wiederverkaufswert einer Ware beeinflusst Neuanschaffung

    Ermittlungen und gerichtliche Nachweise bei Online-Betrügereinen schwierig

    Verbraucherschützer warnen vor Call-Center-Angeboten

    Generation Ebay nun auch in den (britischen) Schule

    Bewährungsstrafe für eBay-Geschäfte mit Raubkopien und Billigtaschen

    Verdeckte Online-Durchsuchung haben keine Rechtgrundlage

    Spezial-Browser für Ebay-Nutzer

    Widerrufsrecht bei Online-Shops und eBay-Shops nicht widersprüchlich

    250 Smaragde von “Evita” Perón (Argentinien) bei eBay

    Online-Spieler atmen auf: eBay Deutschland verkauft virtuelle Gegenstände

    Abmahnverein "Ehrlich währt am längsten" schnell am Ende

    Geschäftliche E-Mails: Neue EU-weite Kennzeichnungspflicht!

     

 Zur Startseite ] [ Zur Inhaltsübersicht ] [ Zum Seitenanfang ]
Autor und (c) 2006 -2007: Rechtsanwalt Siegfried Exner -
Kanzlei-Exner.de, Kiel
Zuletzt geändert am 24.01.2008

HINWEISE

Beratung durch einen Rechtsanwalt

 Partnerseiten und Backlinks

ANZEIGEN

eBay Partnerprogramm  

Libri.de - über 1,8 Mio Artikel im Online-Shop  

 MELDUNGEN

Verdeckte Online-  Durchsuchungen ohne Rechtgrundlage
Laut PM des BGH vom 5. Februar 2007 sind heimliche Durchsuchungen von Computer auf gespeicherte Dateien mit Hilfe eines Programms, das ohne Wissen des Betroffenen aufgespielt wurde (verdeckte Online- Durchsuchung) unzulässig. BGH, Beschluss vom 31. Januar 2007 - StB 18/06. Es fehle an der für einen solchen Eingriff erforderlichen Ermächtigungs- grundlage.

[ Zur Urteilssammlung ]

Vorsicht Abmahnung :  Grundpreis bei Verkauf über Online- Auktionen
Internethändler, die ihre Artikel nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche anbieten, müssen neben dem Endpreis gemäß Preisangaben- verordnung (PAngV) auch grundsätzlich den Preis je Grundeinheit angeben. Das führt bei Online-Auktionen zu dem Problem, den unbekannten Endpreis noch nicht ermitteln zu können. Die Anwandbarkeit der Regelung ist bislang nicht abschließend rechtich geklärt. Nach Meldung  www.pressebox.de vom 15.01.2007
[ Mehr zum Thema
Abmahnungen bei Internet-Versteigerungen auf dieser Seite ]

U R T E I L E

Kammergericht Berlin, Beschluss v. 05.12.2006, 5 W 295/06
(1) Im geschäftlichen Verkehr gegenüber privaten Endverbrauchern (Fernabsatz- geschäfte) über eBay läuft die Widerrrufsfrist nict schon mit Erhalt einer Belehrung. (2) Bei Verkäufen über Internet-Auktionen beträgt die Widerrufsfrist einen Monat und nicht zwei Wochen.

Laut KG Berlin, Beschluss vom 18.07.2006, Az. 5 W 156/06 beträgt die Frist für den Widerruf bei Online- Auktionen nach § 355 Abs. 2 S. 2 BGB einen (1) Monat! Um Abmahnungen zu vermeiden sollte dies auch in AGBs von Online- Shops berücksichtigt werden, die eigene AGBs verwenden.

Ab sofort: Umfangreiche Informationen zu dem Thema Abmahnungen
und Online- Auktion.

Zur anwaltlichen Beratung [ hier ].

Besucher (01.08.2006)

Counter von Counter-Service Counter von Counter-Service 

Impressum - Datenschutzhinweis
 
www.online-law.de - www.gegen-abmahnung.dewww.kanzlei-exner.de

 

Der Betreiber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität oder Richtigkeit der Informationen. Diese können eine Beratung im Einzelfall nicht ersetzen. Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion:[ redaktion @ auktion - und - recht .de ] /